Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen sind Erkrankungen, bei welchen unser Immunsystem Autoantikörper gegen körpereigenes Zellmaterial bildet, mit der Folge von Gewebs- und Organschädigungen.

Zu den Autoimmunerkrankungen gehören insbesondere die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, womit zu den häufigsten Lokalisationen das bindegewebige Organsystem wie Knochen, Knorpel, Bänder und Muskeln - kurzum der menschliche Halteapparat - gehören. Jedoch können auch die Schilddrüse, die Bauchspeicheldrüse, die Niere sowie Herz und Gefäße sowie die Haut von einer derartigen Krankheit befallen werden.

Die Therapiemöglichkeiten umfassen Ansätze aus verschiedenen Richtungen. Zum einen ist es notwendig, all diejenigen Stoffe und Substanzen aus unserem Lebensbereich zu verbannen, die als auslösendes Agens für die Erkrankung in Frage kommen. Dies können Putzmittel, Kosmetika, Bakterien, Pilze, Lebewesen und Sonne genauso sein wie auf der anderen Seite Medikamente,
welche zu therapeutischen zwecken eingesetzt wurden..

In viele Fällen ist es notwendig, eine Autoimmunerkrankung medikamentös zu therapieren bzw. eine Desensibilisierung vorzunehmen, soweit das verursachende Agens bekannt ist.